Hier ein paar technische Details zur Friederike:

 

 

   Typ:   Mustang Junior (vergleichbar mit einer „Yngling“)

 

   Abmessungen:

 

       Länge:     6,35 m (L.ü.a)

 

       Breite:       1,73 m

 

       Tiefgang:  1,05 m

 

       Gewicht:   650 kg

 

   Yardstick:      110

 

   Kennung:       G 52

 

   Baujahr:   ca. 1975

 

 

Wir haben die „Friederike“ Anfang 2005 bei einer in der Nähe gelegenen H-Boot Vertretung durch großem Zufall und mit Hilfe eines sehr guten Bekannten  gefunden. Sie war zuletzt auf einem „benachbarten See“ gesegelt und gegen eine BM eingetauscht worden. Im Winder wurde sie generalüberholt, bekam einen neuen Antifouling-Anstrich und so stand sie nun da. Es war eine Art „Liebe auf dem ersten Blick“. Jeder kennt wohl das Gefühl – wenn man etwas zum ersten mal sieht und genau weiß – das ist es. Zuerst hatte es mich erwischt und ein paar Tage später, als meine beiden Mitsegler sie auch zum ersten mal sahen, ging es ihnen nicht anders. Durch glückliche Umstände war der Kauf innerhalb von 3 Tagen abgewickelt und auf ging es zu unserem ehemaligen „Heimatsee“, dem Effelder Waldsee...

 

Segeln lässt sich unsere „Fritzi“ bei leichtem Wind ohne Probleme, ab Windstärke 4 hat sie – wie fast alle Frauen – etwas Aufmerksamkeit ganz gerne und lässt einem dann gerne mal etwas „arbeiten“ (besonders auf unserem ehemaligen „Heimatsee“ mit seinen speziellen Windverhältnissen - hätte früher nie gedacht, aus wie vielen Richtungen innerhalb von einer Minute so der Wind herkommen kann..). Allerdings ist Windstärke 6 in Böen so ziemlich das Ende der Fahnenstange, wenn man ohne Reff unterwegs ist...

 

Vom Typ her ist sie eine „Mustang Junior“ – ein schwedisches offenes Kielboot, von dem Mitte der 70’er ca. 150 Stück auf Veranlassung des Königlich Schwedischen Segelclub Stockholm gebaut wurden . Da diese Bootsklasse in Deutschland relativ unbekannt ist und es hier nur wenige Boote hier gibt, vergleicht man sie am besten mit einer „Yngling“. Sie hat die gleichen Rumpfabmessungen – lässt sich auch gut mit 3 Leuten segeln (der Platz im Cockpit kann dabei dann aber auch mal etwas eng werden) und hat eine vergleichbare Beseglung. Die Unterschiede liegen in der Position des Ruderblattes und der etwas anderen Form der Rumpfunterseite zwischen Kiel und Ruderblatt sowie der rundlicheren Schlupfkajüte.

 

Hier ein paar Bilder von der Fahrt ins Winterlager...

 

 

 

 

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